Viele Hundehalter sehen sich regelmäßig mit Angst und Stress bei ihren Tieren konfrontiert. Die möglichen Reaktionen der Vierbeiner reichen dabei von allgemeiner Unruhe und Nervosität, über ungewöhnliche und unkontrollierbare Verhaltensweisen bis hin zu Panikattacken. Ausstellungshunde können hier ebenso betroffen sein wie der Haushund an Sylvester, beim Hundefrisör oder Tierarzt. Wer in der Hundebetreuung tätig ist, wird ebenfalls den einen oder anderen Vierbeiner beruhigen müssen.

Manche der hündischen Angst- und Panikreaktionen können gefährlich werden. Etwa, wenn das Tier davonläuft und unkontrolliert in den Straßenverkehr gerät. Auch das Verhältnis zum Hundebesitzer kann belastet werden, wenn beispielsweise jede Fahrt mit dem Auto zu einem angstbesetzten Ereignis beim Tier und somit zu einer Geduldsprobe für den Halter wird. Hier besteht ein großes, Bedürfnis nach wirksamen Beruhigungsmaßnahmen und Beruhigungsmitteln.

Der schnelle Griff zu arzneilichen Beruhigungsdragees vom Tierarzt mag naheliegen. Viele Halter haben aber kein gutes Gefühl dabei, ihre Tiere ständig medikamentös ruhig zu stellen. Welche Möglichkeiten zur Beruhigung eines Hundes stehen zur Verfügung? Welche können eine Lösung sein, wenn das Unruheproblem chronisch ist? Wie kannst du deinen überdrehten Hund beruhigen? Wir hatten Beruhigungsmittel für Hunde im Check und stellen dir im Folgenden unsere Erkenntnisse vor.

Ausstellunshunde leider manchmal unter Stress

Unruhe bei Hunden – viele mögliche Ursachen für Stress und Angst

Ähnlich wie wir Menschen reagieren unsere vierbeinigen Begleiter sehr individuell auf äußere Reize und Stressoren. Während das eine Tier weder durch Feuerwerkskörper, Gewitter oder den nahenden Tierarztbesuch aus der Ruhe gebracht wird, reagiert das andere auf eine Vielzahl von Reizen mit Unruhe in unterschiedlicher Intensität.

Es ist deshalb sehr schwierig, allgemeine Beruhigungstipps und grundsätzliche Empfehlungen für das eine oder andere Beruhigungsmittelchen zu geben. Zu unterschiedlich sprechen unsere vierbeinigen Begleiter auf Reize und Beruhigungsmaßnahme an. Es kann aber hilfreich und interessant sein, sich zunächst einmal von der Seite der möglichen Reize und Stressoren dem Thema zu nähern.

Auch hier gibt es große Unterschiede im Hinblick auf die Auslöser für Angst, Stress und Unruhe. Bei einigen Tieren lässt sich tatsächlich ein auslösender Reiz festmachen, während andere dauerhaft von ihrem ganzen Wesen her unruhig und nervös zu sein scheinen.

Situationsbedingte Unruhe

Manche Tiere geraten in bestimmten Situationen in Unruhe. Oft handelt es sich dabei um plötzlich veränderte Umstände- und Rahmenbedingungen, zum Beispiel wenn der Familienhund zum Tierarzt gebracht wird. Unsere Vierbeiner scheinen in der Lage zu sein, mögliche unangenehme Erfahrungen von einem vorhergehenden Besuch mit der erneuten Aktivität in Verbindung zu bringen.

Reagieren die Tiere auf klar definierte Reize, hat es der Halter in der Regel einfacher, beruhigende Maßnahmen einzuleiten und das Tier in eine Beruhigungsphase zu bringen. In der Regel sind die angstauslösenden Faktoren dabei auch zeitlich begrenzt.

Möglicherweise siehst du  dem Jahresende und Silvester mit gemischten Gefühlen entgegen. Das wird jedenfalls dann der Fall sein, wenn dein vierbeiniger Freund mit Panik und Ängsten auf die alljährliche Silvesterknallerei reagiert. Tiere, die auf Böller panisch reagieren, reagieren oft auch auf andere Lärmquellen wie Gewitter und ähnliche Erscheinungen mit Unruhe sowie Stress.

Bei vorhersehbaren Ereignissen kann es möglich sein, vorbeugend die Widerstandskraft gegen angstauslösende Reize zu stärken.

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Ausstellungen und andere Situationen mit Öffentlichkeitsbezug

Auch Aktivitäten und Ereignisse, die in der einen oder anderen Form mit neuen Orten, Öffentlichkeit, vielen fremden Menschen und ähnlichen Reizen zu tun haben, machen vielen Tieren Angst. Das betrifft nicht nur den tierischen Ausstellungsprofi, der sich auch nach Jahren noch nicht an die Atmosphäre auf einer Ausstellung gewöhnen kann, sondern auch Vierbeiner in allen anderen Lebenslagen.

So mag beispielsweise ein Tier, das sich vom Welpenalter an überwiegend in einer ländlichen ruhigen Gegend aufgehalten hat, allein auf die Verkehrssituation und die Hektik in der Stadt mit Nervosität reagieren. Eine oftmals schwierige Situation für den Halter, der seinen Vierbeiner auch in einer solchen hektischen Umgebung und mit der Angst des Tieres kontrollieren können muss.

Ebenso kann sich ein Vierbeiner auf Reisen als sehr nervös und unruhig erweisen. Für ihn ist die Reisesituation ungewohnt, und er kann möglicherweise mit den vielen neuen Reizen nicht gut umgehen.

Unruhe im Wesen des Hundes

Manche Hundeindividuen scheinen immer nervös zu sein. Sie kommen kaum jemals zur Ruhe, benötigen ständig Aufmerksamkeit, wollen ständig spielen und lassen sich oft auch leicht ablenken. Dabei ist es unklar, ob hier bestimmte Einflüsse im Welpenalter eine Rolle spielen, eine genetische Veranlagung dominiert oder im Gehirnstoffwechsel der betroffenen Tiere Abweichungen von der Norm gegeben sind.

In den Rassebeschreibungen von Zuchtvereinen und in allgemeinen Quellen findet man häufig Hinweise darauf, dass manche Rassen per se als unruhiger und nervöser empfunden werden als andere. Hier mag auch die körperliche Konstitution in Spiel kommen, wenn man etwa einen agilen Windhund mit einem Angehörigen der massigen Molosserrassen wie einem Rottweiler vergleicht.

Es ist fraglich, ob man sich immer auf solche Zuweisungen bei den Rassen verlassen kann, da es auch sehr individuelle Entwicklungen bei dem einzelnen Tier gibt. Immerhin können solche Rassebeschreibungen aber einen grundsätzlichen Richtpfeil auf das Wesen eines Hundes geben.

Verschiedene Krankheiten können ebenfalls dazu führen, dass sich Vierbeiner unruhig und nervös verhalten. Hier ist beispielsweise an die altersbedingte Demenz, wie auch an Tumore und Erkrankungen zu denken, die hormonelle Systeme beeinflussen.

Altersbedingt Nervosität

Gibt es ADHS bei Vierbeinern?

Bei Kindern und Jugendlichen gelten psychiatrische Störungen aus der Familie der Aufmerksamkeit/Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) als die häufigsten Störungen dieser Art. Als Ursache dieser Erkrankungen wird nach derzeitigem Erkenntnisstand ein Zusammenspiel aus genetischen und Veränderungen in der Gehirnstruktur angenommen.

Können auch unsere vierbeinigen Freunde unter einer derartigen Hyperaktivitätsstörung leiden? Diese Frage ist noch umstritten.

Einige Hundeexperten lehnen die Diagnose ADHS ab. Sie halten Hyperaktivität bei den Vierbeinern für eine Mischung aus genetischen und verhaltensbedingten Faktoren. Sie stehen deshalb der medikamentösen Ruhigstellung der Tiere insgesamt kritisch gegenüber. Für sie ist das optimale „Beruhigungsgerät“ Beschäftigung, neben Verhaltenstraining für den Halter und das Tier.

Andererseits belegen wissenschaftliche Untersuchungen, dass es auch bei unseren vierbeinigen Begleitern Stoffwechselstörungen im Gehirn geben kann, die die Hyperaktivität bedingen.

Eine Hyperaktivitätsstörung dieser Art soll selten bei den Vierbeinern sein. Sie wird regelmäßig dadurch nachgewiesen, dass die Tiere auf entsprechende medikamentöse Wirkstoffe gegen ADHS aus dem Humanbereich wie Ritalin ansprechen.

Wissenschaftliche Untersuchungen geben deutliche Hinweise darauf, dass Ernährungsaspekte, Bewegungsmangel sowie fehlendes oder fehlerhaftes Training häufiger Faktoren sein können, die Unruhe und Hyperaktivität bei den Tieren fördern.

(Corson SA, Corson E O’L et al. Interaction of genetics and seperation in canine hyperkinesis and in differential responses to amphetamine. Pavlov J Biol Sci 1980; 15: 5-11.)

Betroffene Tiere reagieren beispielsweise auf bestimmte Nahrungszusätze empfindlich. Auch eine Mangelernährung, bei der Mikro- und Makronährstoffe wie beispielsweise bestimmte Aminosäuren, Vitamine, Spurenelemente und Mineralien fehlen, könnten zur Hyperaktivität bei den Tieren beitragen.

Ein Futtercheck zusammen mit dem Tierarzt kann beim unruhigen Hund eine gute Idee sein, um diesen Faktor für die Begründung der Unruhe auszuschließen. Erfahrenen Hundehaltern dürfte auch einleuchten, dass ein physisch und psychisch nicht ausgelasteter Vierbeiner zu unruhigem Verhalten neigen kann.

Beruhigungsmittel für Hunde Test: Hilfsmittel und Maßnahmen

Je nach Intensität von Unruhe suchen Hundebesitzer nach einem Beruhigungsmittelchen oder dauerhaft anwendbaren sowie zuverlässig wirksamen Beruhigungsmaßnahmen. Auf den ersten Blick im Check scheint das Angebot recht groß zu sein.

Hier sind etwa:

  • arzneiliche synthetische oder pflanzliche Beruhigungsdragees vom Tierarzt oder Tierheilpraktiker
  • tierärztliche Beruhigungstipps wie die Gabe der Aminosäure Tryptophan
  • ein Beruhigungsgerät für die Steckdose, das beruhigende Pheromone (Botenstoffe) aussenden soll
  • Bachblüten
  • homöopathische Mittel
  • Futterergänzungen mit unterschiedlichen Zutaten pflanzlicher Herkunft
  • überlieferte Tipps wie Hundeeis mit Zusätzen oder ein spezielles Hundefutter
  • Verhaltenstraining

zu nennen.

Wir schauen uns einmal näher an, ob eine dieser Varianten für dich die optimale Möglichkeit ist, dein Tier in eine Beruhigungsphase zu führen.

Hundeeis kann beruhigend wirken

Arzneimittel und mögliche Gefahren

Zunächst scheint es eine gute Möglichkeit zu sein, chronisch unruhige und/oder ängstliche Tiere mit Beruhigungsmitteln auf arzneilicher Basis zu beruhigen. Gerade für den Tierhalter haben diese Mittel große Vorteile: Sie sind einfach und unkompliziert anzuwenden. In der Regel ist die Dosis des einzelnen Mittels eindeutig vorgegeben. Der Hundebesitzer als Anwender muss sich also nicht mit Dosierungsfragen auseinandersetzen.

Der hyperaktive Familienhund bekommt sie ebenso wie nervöse Ausstellungshunde in Tabletten- oder Tropfenform verabreicht. In aller Regel kann schnell mit einem Wirkungseintritt gerechnet werden. Das gilt jedenfalls für die synthetischen Mittel dieser Art. Kommen pflanzliche Wirkstoffe wie beispielsweise Baldrian, Lavendel, Hopfen und Melisse zur Anwendung, kann eine gewisse Zeitspanne vergehen, bis die Beruhigung eintritt.

Sie erweist sich dann möglicherweise auch nicht als so intensiv wie im Falle von starken synthetischen Arzneimitteln.

Arzneimittel können Nebenwirkungen haben. Es kann bei Ihnen zu einer intensiven Ruhigstellung des Tieres kommen. Dabei wird aber gerade bei Ängsten und Stress die Ursache der zugrundeliegenden Unruhereaktion nicht beseitigt.

Obwohl es dazu keine wissenschaftlichen Ausführungen gibt, wird beispielsweise immer wieder davon berichtet, dass mit Arzneimitteln ruhig gestellte Tiere am Silvesterabend teilweise tödliche Herz-Kreislauf Ereignisse erleiden. Sie erscheinen äußerlich ruhig, werden aber innerlich weiter von ihren Ängsten geplagt. Auch kann je nach Art des Arzneimittels auch eine Abhängigkeit entstehen.

Mit besonders intensiven Nebenwirkungen ist bei starken Psychopharmaka wie Ritalin zu rechnen. Ritalin und verwandte Stoffe greifen intensiv in die verschiedenen Stoffwechselfunktionen im Gehirn des Tieres ein.

Immer mehr Hundeexperten sehen deshalb den Einsatz von Arzneimitteln als Beruhigungsmaßnahme eher kritisch.

Probleme bei typischen „natürlichen Alternativen

Bachblüten, homöopathische Mittel, bestimmte Futterzusätze, Pheromone, Hundefutter mit beruhigenden Zutaten wie auch die Aminosäure Tryptophan vermitteln vielen Hundehaltern ein besseres Gefühl als Arzneimittel.

Schwierig ist es aber bei diesen Alternativen:

  • einen schnellen Effekt zu erzeugen.
  • einen nachweisbaren Effekt zu festzustellen.
  • teilweise individuell zu dosieren.

Es fehlen bei den meisten der hier genannten Alternativen die wissenschaftlichen Nachweise für eine Wirkung. Beispielsweise konnte bei einer beruhigenden Wirkung der Aminosäure Tryptophan dieser Nachweis nur bei aggressiven Tieren, nicht aber bei ängstlichen Vierbeinern geführt werden.

Für Bachblüten und homöopathische Mittel stehen regelmäßig wissenschaftliche Belege ebenfalls aus. Ähnliches gilt für die Anwendung von Pheromonen und Futterbestandteilen. Berichte über eine Wirkung, die Frage der Dosierung und der Anwendung werden hier häufig nur in Erfahrungsberichten von Halter zu Halter überliefert. Sie können keinen Anspruch auf eine wissenschaftliche Begründung erheben.

Verhaltenstherapie: Welche Rolle spielt das Verhalten des Halters?

Wir haben bereits weiter oben gesehen, dass die Haltung eines Tieres ebenfalls eine große Rolle für seinen Gemütszustand spielen kann. Bewegungs- und Beschäftigungsmangel sind dabei ebenso relevant wie fehlendes Training oder eine fehlerhafte Erziehung. Gerade bei überängstlichen Tieren soll eine Verhaltenstherapie gute Erfolge zeigen.

Es geht dann dabei darum, den Vierbeiner Schritt für Schritt an den Reiz zu gewöhnen, der normalerweise bei ihm Angst auslöst. Dabei kann es sich um das Silvesterfeuerwerk ebenso handeln wie um den Aufenthalt beim Hundefriseur. Es wird deshalb im Zusammenhang mit Angst und Stress immer wieder auf die Notwendigkeit von Verhaltenstraining hingewiesen.

Ein Aspekt darf im Zusammenhang mit Unruhe bei vierbeinigen Begleitern nicht vergessen werden. Hundebesitzer wirken bewusst oder unbewusst durch ihr eigenes Verhalten intensiv auf den psychischen Zustand des Tieres ein. Vierbeiner haben ein feines Gespür davor, dass der Halter selbst Angst hat oder aber gestresst ist.

In einem gewissen Umfang wird daher der entspannte Halter auch zur Entspannung bei seinem vierbeinigen Begleiter beitragen können. Hier können die Selbstreflexion und Selbstbeobachtung des Tierhalters einen großen Unterschied machen. Es darf nie vergessen werden, dass die Vierbeiner Rudeltiere sind, die im Idealfall den Halter als Rudelführer ansehen.

Rudelführer im Tierreich haben in der Regel einen hohen Serotoninspiegel. Dieser Botenstoff im Gehirn sorgt für eine ruhige, entspannte und souveräne Ausstrahlung. Hundehalter können davon ausgehen, dass diese Qualitäten genau die Eigenschaften sind, die ihr Vierbeiner von ihnen erwartet.

CBD Öl Hund

Beruhigungsmittel für Hunde Test: CDB-Öl und sein Potenzial bei Angst & Co.

In letzter Zeit haben viele Menschen positive Erfahrungen mit der Anwendung von CBD-Öl gemacht. Die Abkürzung CBD steht für Cannabidiol. Dabei handelt es sich um ein CBD aus Hanf Cannabis. Im Gegensatz zu dem ebenfalls vielen Menschen geläufigen Cannabinoid THC erzeugt CBD weder einen Rausch, noch macht es süchtig. CBD ist noch nicht abschließend wissenschaftlich erforscht.

Viele Anwender berichten allerdings von positiven Effekten auf den Schlaf, auf die Schmerzlinderung, bei Nervosität und anderen Beschwerden. Deshalb lag es auch für manche Hundehalter nahe, CBD Öl für Hunde gegen Unruhe bei ihren Tieren zu testen. Viele Tierbesitzer und auch inzwischen Tierärzte haben dabei positive Erfahrungen gemacht. Deshalb gehört CBD-Öl inzwischen zu den häufig genannten Beruhigungstipps für vierbeinige Hausgenossen. Warum könnte CBD Unruhezustände bei Vierbeinern positiv beeinflussen?

Das Endocannabinoid-System

Menschen und Vierbeiner verfügen über ein Endocannabinoid-System. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Rezeptorstellen und bestimmten Botenstoffen. Indem sich die Botenstoffe mit den Rezeptoren verbinden, werden bestimmte Signale an Nervenzellen weitergegeben. Dabei kann es sich um verstärkende oder abmildernde Informationen für die Nervenzelle handeln.

Cannabinoide wie CBD und THC können sich ebenfalls mit den Rezeptoren im Endocannabinoid-System verbinden. Über diese Verbindung wirken sie auf bestimmte Wahrnehmungen und Reaktionen des Organismus ein. Dabei kann es sich etwa um die Schmerzwahrnehmung handeln, aber auch um die Wahrnehmung von Angst- Die Anwendung von CBD Öl bei unseren Vierbeinern ist noch nicht abschließend wissenschaftlich erforscht worden.

Es fehlen insbesondere noch mehr Studien, die sich mit der singulären Anwendung von CBD bei den Tieren beschäftigen. Bisherige Erfahrungen weisen allerdings darauf hin, dass CBD anders als THC nicht giftig für unsere Vierbeiner ist und gerade bei Unruhezuständen eine überzeugende Wirkung zeigen kann.

Anwendung von CBD

CBD Öl als ein Beruhigungsmittel bei Hunden zeigt anders als der Griff zu arzneilichen Beruhigungsdragees und den medikamentöse Beruhigungsmitteln aus der Klasse der Sedativa regelmäßig keinen sofortigen Wirkeintritt. Das bedeutet, ängstliche Ausstellungshunde und der von Sylvester geplagte Familienhund müssen rechtzeitig mit CBD auf eine Beruhigungsphase vorbereitet werden.

Dabei kann nach einer ein schleichenden Anwendung von CBD die Beruhigung sanft und längere Zeit eintreten. Es sollten Öle mit einer Konzentration zwischen 3 % und 5 % zur Anwendung kommen. Du kannst mit einer einschleichenden CBD Öl Dosierung von einem Tropfen pro Tag beginnen. So stellst du fest, ob dein Vierbeiner CBD gut verträgt.

Über einen Zeitraum von 2-3 Wochen beobachtest du, ob eine Wirkung eintritt und kannst dabei die Dosis auf 2-3 Tropfen pro Tag steigern. Du solltest ebenfalls prüfen, wie das Tier die Einnahme von CBD toleriert. Bei vielen Vierbeinern empfiehlt sich eine Vermischung mit einem Futterbestandteilen. Du kannst auf bis zu zehn Tropfen pro Tag steigern. Stellst du eine ausreichende Wirkung fest, bleibst du zunächst bei der Anwendungsdosis.

Später kannst du wieder damit beginnen, die Dosis zu verringern. Viele Anwender machen gute Erfahrungen mit einer kurmäßigen Anwendung beispielsweise von CBD Öl für den Hund an Silvester. Denke immer daran, ein hochwertiges, THC-freies CBD Öl auszuwählen.

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Es gibt schonende Beruhigungsmittel für Hunde

Unser Check und Test bei beruhigenden Mitteln für Vierbeiner zeigt, dass es kein bei allen Hunden empfehlenswertes „Hundeberuhigungssystem“ gibt. Auch ein „Beruhigungsgerät“ konnten wir nicht finden. Zu unterschiedlich erscheinen auch die möglichen Ursachen für Unruhezustände bei unseren vierbeinigen Begleitern. Deshalb können wir hier auch keine standardisierte Empfehlung aussprechen.

Wichtig erscheint uns ein ausführlicher Futtercheck im Vorfeld jeder Beruhigungsmaßnahme. Am besten stellst du zusammen mit einem Tierarzt oder Tierheilpraktiker das Hundefutter auf dem Prüfstand. Damit kannst du bereits auf einfache Art und Weise mögliche Ursachen für Hyperaktivität bei deinem Tier abstellen.

Fazit

Ehe du dich für das eine oder andere Beruhigungsmittelchen entscheidest, empfehlen wir dir außerdem das Verhalten und die Haltung deines Hundes genau zu untersuchen. Wir haben den Eindruck gewonnen, dass Verhaltenstraining immer zu den vielversprechenden Maßnahmen gehört, um den Hund zu beruhigen. Auch hier kannst du dir Rat und Hilfestellung von Experten einholen.

Neben Futtercheck und einem zweiten Blick auf das Verhalten, hast du die Wahl zwischen verschiedenen, von innen heraus wirkenden Mittel. Wir sind dabei der Meinung, es ist nicht immer notwendig, die „pharmazeutische Bombe“ zu zünden. Diese eignet sich eher für den Notfall. Hast du die Möglichkeit, dich auf beunruhigende Ereignisse für dein Tier wie beispielsweise Silvester vorzubereiten, hat uns im Test das schonende CBD-Öl als mögliche Alternative zu klassischen Sedativa bei den Beruhigungsmaßnahmen überzeugt.

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