Während viele Menschen sich am Silvesterfeuerwerk in der letzten Nacht des Jahres erfreuen, ist die Silvesternacht für viele Hunde intensiver Stress. Silvesterknaller können zu Angst und Panik bei unseren vierbeinigen Gefährten führen. Häufig beginnen die Angstzustände schon vor dem Silvesterabend, wenn vereinzelt Böller und typischer Silvesterlärm zu hören sind. Halter und Tiere sind gestresst.

Hundebesitzer versuchen jedes Jahr aufs Neue, Möglichkeiten und Mittel zu finden, um die Tiere zu beruhigen. In diesem Beitrag stellen wir Cannabidiol aus der Nutzhanfpflanze Cannabis sativa indica als Beruhigungsalternative vor.

Die Cannabispflanze bietet vielseitige Einsatzmöglichkeiten

Jedes Jahr Silvesterangst

Es ist nicht immer zu klären, warum manche Hunde eine ausgeprägte Angst und Panik vor Böllern, Feuerwerk oder Knallern entwickeln. Manche Tiere reagieren in jungen Jahren überhaupt nicht negativ auf Feuerwerk und ähnliche Geräuschkulissen. Dafür sind sie im Alter dann empfindlich und steigern sich von Jahr zu Jahr mehr in ihre Angst hinein.

Bei anderen Hunden ist ein Trauma in Form eines bestimmten negativen Erlebnisses verantwortlich für ihre ausgeprägte Angst. Möglicherweise hat der Hundehalter dieses Erlebnis gar nicht wahrgenommen. Vielleicht hat er ihm auch keine besondere Bedeutung beigemessen. Bei seinem vierbeinigen Begleiter hat sich allerdings ein bestimmtes Ereignis deutlich eingeprägt.

Dein Vierbeiner kann sowohl positiv als auch negativ konditioniert werden. Hundebesitzern ist insbesondere die positive Konditionierung geläufig, wenn sie beispielsweise mit Belohnungen wie Hundekeksen arbeiten. Sie versuchen damit, gewolltes Verhalten zu fördern und nicht gewolltes Verhalten in den Hintergrund zu drängen. Gleichermaßen kann ein Tier auch negativ konditioniert werden, was in der Regel unabsichtlich geschieht.

Tritt das Tier mit seinem Halter vor das Haus und direkt neben ihm explodiert ein Böller, kann dieses eine Erlebnis bereits für eine negative Konditionierung ausreichen. Das Tier verknüpft „Vor-das-Haus-Gehen“ und Böller mit Schrecken. In der Folge verweigert er das Gassigehen zu der eigentlich gewohnten Zeit. Auch ist möglicherweise die Grundlage für die sich immer weiter steigende Angst vor der Silvesterknallerei gelegt.

Typische Zeichen der Angst bei Hunden

Unsere vierbeinigen Freunde zeigen die verschiedensten Formen von Angst und Unruhe, wenn sie unter einer Silvesterpanik leiden. Viele Tiere werden ausgesprochen unruhig. Sie wandern ruhelos umher. Andere versuchen sich zu verkriechen. Dabei suchen sie sich ungewöhnliche Verstecke aus.

Halter können beobachten, wie beispielsweise ihr Tier versucht, sich unter der Toilette zu verstecken, sich unter der Bettdecke verkriecht oder eine andere dunkle Ecke als Versteck aussucht. Die verängstigten Tiere können schon Tage vor dem 31. Dezember Verhaltensänderungen und Angstzustände zeigen.

Manche Tiere verweigern die Futteraufnahme, wollen nicht mehr nach draußen gehen, beginnen bei einem lauten Knall zu zittern oder weichen ihren Haltern nicht mehr von der Seite. Einige Vierbeiner übergeben sich, speicheln, leiden unter Durchfall oder zeigen weitere Anzeichen ernsthafter Panik. Angst findet sehr individuelle Wege, um sich auszudrücken. Das Tier verändert sich unter Angst oft in seinem ganzen Wesen.

Mittel und Wege gegen die Angst

Es werden allgemein einige Grundsätze von Verhaltensforschern, Tierärzten und Hundetrainern empfohlen, um mit der Silvesterpanik der Vierbeiner besser umzugehen.

Unter anderem sollten die Halter:

  • ihre Tiere in der letzten Nacht des Jahres nicht allein lassen.
  • Rückzugsorte mit dem bevorzugten Hundekorb für die Vierbeiner in der Wohnung/im Haus schaffen, an denen sie sich geborgen fühlen können.
  • mit leichter musikalischer Untermalung und einer eigenen entspannten Haltung den Tieren Ruhe vermitteln.
  • auf keinen Fall mit zu viel Mitleid auf die Tiere eingehen, weil dieses Verhalten die Angst verstärken könnte.
  • mit spannenden Ablenkungen wie gefüllten Hundeknochen oder einem anderen interessanten Spielzeug für Ablenkung sorgen.

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Bachblüten und Pheromone

Darüber hinaus suchen viele Halter aber auch nach Alternativen, die die Tiere von innen beruhigen könnten. Zum Einsatz kommen beispielsweise Bachblüten mit den Notfalltropfen Rescue. Teilweise werden auch Pheromone empfohlen, die bei den Tieren ein besonderes Wohlbefinden auslösen können. Manche Anbieter bieten dafür Stecker für die Steckdose an, aus denen die Pheromone ausströmen.

Es handelt sich dabei um eine Art von Duftstoffen, die wir Menschen nicht wahrnehmen können. Beispielsweise wird eine Hundemutter bestimmte Pheromone ausschütten, die ihre Welpen beruhigen. Experten können diese Stoffe heute teilweise synthetisch herstellen und so eine naturidentische Erfahrung für die Tiere schaffen.

Beruhigung gegen Angst an Silvester

Gefährliche Beruhigungsmittel?

Der eine oder andere Hundehalter versucht auch, beim Tierarzt ein Beruhigungsmittel für sein Tier zu bekommen. Viele Tierärzte lehnen aber inzwischen das reine Ruhigstellen der Tiere mit Arzneimitteln ab.

Ohne, dass dieses Thema bisher abschließend wissenschaftlich erforscht wurde, wird von Einige Halter berichten, dass nach der Gabe von Beruhigungsmitteln im Zusammenhang mit Silvesterknallerei von Kreislaufzusammenbrüchen bis hin zu Todesfällen bei Ihren Vierbeinern. Das Thema wurde bisher nicht abschließend wissenschaftlich erforscht.

Hier drängt sich der Eindruck auf, dass die Beruhigung nur außen an der Oberfläche stattfindet, während im Inneren des Tieres die Angst und Panik weiterregieren.

Angstlösende Arzneimittel

Auf Verhaltensforschung spezialisierte Tierärzte setzen bei starken Panikattacken im Zusammenhang mit Silvesterlärm auf angstlösende Medikamente in Kombination mit einer Verhaltenstherapie. In der Verhaltenstherapie wird versucht, das Tier unsensibler gegen Lärm und andere Reize zu machen.

Die sogenannte Desensibilisierung nimmt einen gewissen Zeitraum in Anspruch und kann nicht als kurzfristiges Mittel vor Jahresende eingesetzt werden. Die angstlösenden Mittel sind verschreibungspflichtig. Ihre Anwendung muss auch ausführlich mit dem Tierarzt beraten werden.

Cannabidiol gegen die Angst

Zunehmend finden sich im Internet Berichte dazu, dass das Cannabinoid Cannabidiol positiv auf die Angst von Tieren im Zusammenhang mit der Silvesterknallerei einwirken kann. Cannabidiol wirkt dabei nicht psychoaktiv und wird von vielen Tieren mit einer gewissen Eingewöhnungszeit auch gut vertragen. Gibt es einen wissenschaftlichen Hintergrund für eine möglicherweise beruhigende Wirkung dieses Cannabinoids?

Potenzielle Wirkung im Endocannabinoid-System des Hundes

In Bezug auf Cannabinoide haben Menschen und ihre vierbeinigen Begleiter etwas gemeinsam. Beide verfügen über ein Endocannabinoid-System. In diesem wirken bestimmte Botenstoffe, die sich mit dazu passenden Rezeptorstellen verbinden, auf Körperfunktionen und Reizweiterleitungen ein. Dabei können sowohl aktivierende als auch dämpfende Effekte auftreten.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Cannabinoide aus der Hanfpflanze sich ebenfalls mit bestimmten Rezeptorstellen im Endocannabinoid-System von Mensch und Tier verbinden können. Auch sie können teilweise aktivierend, teilweise dämpfend auf bestimmte Reize einwirken. So erklären sich möglicherweise bestimmte Effekte der Cannabinoide auf die Schmerz- und auch Angstwahrnehmung, von denen Anwender immer wieder berichten.

Cannabidiol Öle richtig anwenden

Wenn du planst, am kommenden Silvesterabend der Silvesterangst deines Hundes mit Cannabidiol zu begegnen, solltest du einige Grundsätze beachten. Es ist empfehlenswert, das Tier bereits einige Wochen vorher an Cannabidiol zu gewöhnen. Du beginnst dabei mit einer Dosis von einem Tropfen CBD Oel und schleichst dich auf diese Art und Weise in die Anwendung ein. Diese Vorgehensweise hat verschiedene Vorteile.

Du erkennst, ob dein Tier das CBD Öl verträgt. Außerdem beginnt der mögliche beruhigende Effekt bereits einige Wochen und Tage vor dem eigentlichen Silvesterfeuerwerk.

Was die maximale CBD Öl Dosierung angeht, gibt es noch keine wissenschaftlich geprüfte Standardempfehlung. Vielfach wird von bis zu 2 mg/Kilogramm Körpergewicht gesprochen. In Tropfen ausgedrückt, gehen die Empfehlungen auf maximal 2Tropfen auf 5 kg Körpergewicht.

Das Cannabinoid braucht einige Zeit, um seine Wirkung zu entfalten. Da einige Rassen aufgrund eines seltenen Gendefekts negativ auf das Cannabinoid reagieren könnten, solltest du die Anwendung von Cannabidiol mit dem Tierarzt absprechen.

CBD Öl als alternative Möglichkeit

Eine mögliche Alternative – CBD Öl für Hunde

Du solltest ein Cannabidiol Oel von bester Qualität auswählen. Vor allem muss das Produkt THC-frei sein. Bis zu dem auch gesetzlich festgelegten Grenzwert von 0,02 % THC werden die Produkte von den meisten Tieren toleriert. Tetrahydrocannabinol (THC) führt bei Hunden zu Vergiftungserscheinungen.

Mit Verhaltenstherapie kombinieren

Besitzer berichten von optimalen Ergebnissen in der Vorbeugung typischer Angstzustände in der Silvesternacht, wenn sie die Anwendung von Cannabidiol mit bestimmten verhaltenstherapeutischen Ansätzen verstärken. Es ist empfehlenswert, möglichst frühzeitig vor dem letzten Abend des Jahres mit der Vorbereitung zu beginnen

Ziel der Verhaltensübungen ist es dabei, das eigene Tier unsensibler gegenüber äußeren Reizen wie Lärm oder Licht zu machen. Verhaltenstherapeutische Tierärzte können dir hier verschiedene Vorschläge für Übungen machen. Vor allem ist wichtig, dass du als Halter eine entspannte Atmosphäre verbreitest.

Bleibe bei Hundebegegnungen und Lärm entspannt und erweise dich als sicherer Führer für dein Tier bei der Begegnung mit verschiedenen äußeren Reizen. Hundebesitzern ist oft nicht bewusst, dass sie eine große Rolle dabei spielen, Ängste beim Tier zu mildern oder zu verstärken. Reagierst du selbst empfindlich auf Silvesterraketen und Silvesterknaller, wird dein vierbeiniger Freund es spüren.

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Fazit

CBD Öl könnte deinen Vierbeiner am letzten Abend des Jahres beruhigen, wenn er unter der typischen Angst und Panik an diesem Abend leidet. Die Anwendung des Cannabinoids sollte keine sehr kurzfristige Entscheidung sein. Damit die Substanz ihre beruhigende Wirkung entfalten kann, solltest du einige Wochen vorher mit der Gewöhnung beginnen.

Als Hundebesitzer ist es außerdem wichtig, gegenüber deinem Tier ein sicheres Verhalten zu zeigen. Gib ihm Geborgenheit, ohne ihn zu bemitleiden und seine Angst zu verstärken. Wenn du längere Zeit vor den Silvesterraketen auch mit einem tierärztlich abgesprochenen Verhaltenstraining für dein Tier beginnst, bestehen gute Chancen, dass ihr zusammen dieses Jahr einen entspannten Jahresausklang erlebt. Mit einigen leckeren Hundekeksen kannst du ihn belohnen.

Hinweis und Haftungsausschluss: Auf den Internet-Seiten von cbdoele.org wird über rezeptpflichtiges Cannabis, rezeptpflichtiges CBD oder freiverkäufliches bzw. legales CBD berichtet. Heil- und Nutzversprechen werden ausgeschlossen. Die Texte machen keinerlei Vorschlag zur möglichen Zweckbestimmung und dienen lediglich der Aufklärung, Weiterbildung und Informationsweitergabe. Sie dienen nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose, Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten. Die hier bereitgestellten Informationen ersetzen in keinster Weise die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Außerdem erheben die Texte weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden empfehlen wir, den Arzt deines Vertrauens zu konsultieren.