Die Auswirkungen und Effekte von Cannabinoiden auf unseren Körper sind inzwischen unumstritten. Zumindest unter denjenigen, die sich mit der Thematik beschäftigen und versuchen, die richtige Dosierung für sich zu finden. 

Dabei kann glücklicherweise etwas experimentiert werden, denn Nebenwirkungen oder Probleme durch eine Einnahme sind bisher nicht bekannt.

CBD Öl Dosierung: Schritt für Schritt zur richtigen Anwendung

In der Praxis läuft es auch genau darauf hinaus, auf ein Experiment, welches unter Umständen eine Lösung für die eigenen Probleme darstellt.

Dafür müssen wir uns zunächst einen Überblick über die Produkte und vor allem die jeweiligen Angaben verschaffen. Leider können auch Ärzte und diverse Ratgeber nicht viel mehr sagen, als dass CBD in Form eines Nahrungsergänzungsmittels eigenverantwortlich eingenommen werden muss.

Wie finde ich meine richtige CBD Dosierung?

Die generelle Empfehlung besagt, weniger ist mehr. Jedenfalls beim Einstieg. Hier heißt es, dich langsam an die für dich passende Tagesdosis heranzutasten.

Das heißt nicht, dass du mit schlimmen Begleitsymptomen, einer eventuellen Erstverschlimmerung wie in der Homöopathie oder starken Nebenwirkungen rechnen musst.

Dennoch können in der Anfangsphase bei einer viel zu hohen Dosierung beispielsweise Kopfschmerzen auftreten. Deshalb gilt es, die für dich richtige Dosierung herauszufinden.

Für den Einstieg mit Öl solltest du daher mit dem 5 %-igen CBD Öl anfangen.

Der Vorteil hierbei ist, dass das erste Fläschchen bis zu einigen Wochen ausreicht und du nicht direkt erneut Geld ausgeben brauchst.

Beginnen kannst du mit ein bis drei Tropfen täglich. Nach Bedarf aufgeteilt auf ein bis drei Gaben.

Diese Dosis solltest du für mindestens 5-7 Tage beibehalten. Anschließend kannst du – sofern nicht der gewünschte Effekt eingetreten ist – die Dosis in eigener Verantwortung erhöhen.

Dabei empfehlen wir, pro Gabe um 1-2 Tropfen zu erhöhen. Auch diese Dosis wird für etwa eine Woche beibehalten.

Dies wiederholst du genauso lange, bis du die für dich richtige Tagesdosis gefunden hast. Doch was ist die richtige Dosis? Die richtige Dosis ist, wenn die Tropfen den gewünschten Effekt erzielen bzw. die bestehenden Beschwerden gelindert werden.

Dabei kann es hilfreich sein, wenn du ein Tagebuch führst. In diesem kannst du chronische Beschwerden oder Schmerzen eintragen.

Dadurch lassen sich Verbesserungen oder sonstige Veränderungen genau festhalten und ein Erfolg wird schneller sichtbar. Das kann dir besonders dabei helfen, langfristig optimal zu dosieren.

Kann man CBD überhaupt falsch dosieren?

Wirklich falsch kannst du CBD Öle nicht dosieren. Natürlich ist es möglich, zu wenig zu nehmen und dadurch keine Wirkung zu verspüren. Auch kannst du überdosieren, wodurch ungewünschte Reaktionen hervorgerufen werden können.

Das sind aber keine Nebenwirkungen im klassischen Sinne.

So unterschiedlich wir Menschen sind, so unterschiedlich reagieren wir auf Cannabidiol. Deshalb können wir nicht genau sagen, ab welcher Dosierung eine Wirkung eintritt oder eine Reaktion spürbar ist. Es kommt natürlich auch darauf an, warum jemand CBD Öl nutzt.

Es gibt unzählige Beschwerden, Symptome oder gar Krankheiten, bei denen der Wirkstoff die Behandlung positiv unterstützen könnte.

Die Einnahme solltest du nicht überstürzen. Dein Körper braucht Zeit.

Die Beschwerden kamen vermutlich nicht über Nacht. Genauso wenig verschwinden diese über Nacht.

Die Ursachen und die zuständigen Reizübermittler hierfür befinden sich an unterschiedlichen Stellen – deswegen gibt es nicht die eine perfekte CBD Öl Dosierung und keine Soforthilfe.

Verzehrempfehlung für Öle

Hierbei orientieren wir uns an unserem Premium Partner Hempamed:

Der Klassiker Hempamed Premium Öl: Bei 5%, 10% und 20% kannst du täglich 1 Tropfen sublingual (unter der Zunge) einnehmen. Die maximale Tagesdosis von 1 Tropfen darf nicht überschritten werden.

Hempamed GOLD Öl: 5%, 10% und 20% sowie das liposomale Öl liegt bei täglich 10 Tropfen bei sublingualer Einnahme (unter der Zunge). Die maximale Tagesdosis von 10 Tropfen darf nicht überschritten werden.

Darreichungsformen und die Art der Dosierung

Wir sprechen die ganze Zeit von CBD Öl. Doch ist das die einzige Möglichkeit die positiven Wirkungen der Cannabinoide zu spüren? Auf jeden Fall ist das Öl die gängigste und geläufigste Form zur Verabreichung von CBD.

Das Öl wird in einer dunklen Flasche mit einer Pipette geliefert. Deshalb kannst du eine sehr individuelle und genaue Dosierung vornehmen.

In flüssiger Form können die Cannabinoide direkt durch die Schleimhäute in den Blutkreislauf gelangen. Hierfür werden die Tropfen unter die Zunge gegeben – bestenfalls ohne die nächsten 10-15 Minuten etwas zu trinken oder zu essen.

Kapseln und Pastillen

Da nicht jeder den Geschmack des Öls mag, kann das Öl natürlich auch geschluckt oder gelutscht werden. In diesem Fall benötigen die Cannabinoide aber mehr Zeit, um an die richtigen Rezeptoren zu gelangen.

Außerdem können Nahrungsmittel das Öl aufsaugen und dadurch die Wirkung nicht nur verzögern, sondern im schlimmsten Fall bleibt die positive Wirkung ganz aus und das Öl wird einfach ausgeschieden.

Für diese Form der Einnahme wären dann noch CBD-Kapseln oder CBD Pastillen geeignet. Allerdings ist dann die individuelle Dosierung nicht mehr möglich, da die Menge des Wirkstoffs pro Kapsel bzw. Pastille fest vorgegeben ist.

Wer aber den Öl-Geschmack nicht mag oder an gereizten Schleimhäuten leidet, für den sind diese beiden Produkte vielleicht eine Alternative.

Verzehrempfehlung für andere Hempamed-Produkte

Von den Hempamed Softgel-Kapseln empfiehlt der Hersteller täglich 1 Kapsel mit reichlich Flüssigkeit einzunehmen. Die maximale Tagesdosis von 1 Kapsel darf nicht überschritten werden.

CBDnext das jüngste Hempamed Produkt: Hiervon kannst du 1 weiche Lutschpastille am Tag sublingual (unter der Zunge) einnehmen. Die maximale Tagesdosis von 1 Pastille darf nicht überschritten werden.

5% – 10% – 20% – welcher CBD Öl Anteil ist der richtige?

Der Wirkstoff wird in der Regel aus einem Trägeröl und einem CBD-Konzentrat oder CBD-Isolat hergestellt. Als Trägeröl dient dabei meist Hanfsamenöl, MCT-Öl oder auch Olivenöl. Ob Konzentrat oder Isolat verwendet wurde, entscheidet nachher darüber, ob es sich um ein Vollspektrum CBD Öl handelt oder nicht.

Ein Vollspektrum CBD Öl enthält alle Teile der Hanfpflanze. Neben CBD sind das etwa 80 weitere Cannabinoide. Hinzu kommen aktive Pflanzenstoffe und Terpene.

Hingegen ist in dem Öl mit dem synthetischen Isolat nur reines CBD enthalten.

Durch die verschiedene Zusammenstellung können die Öle in Farbe und Geschmack variieren. CBD ist zwar der bekannteste Bestandteil des CBD-Öls, jedoch wurde schon in Studien untersucht, dass Vollspektrum Öle wirkungsvoller sind, da sich die verschiedenen Cannabinoide gegenseitig unterstützen. Hier tritt der sogenannte „Entourage-Effekt“ ein.

Ein höherer CBD-Anteil heißt nicht unbedingt, dass die Wirkung stärker ist. Je nach Einsatzzweck kann es jedoch sinnvoll sein, ein CBD Öl mit höherem CBD-Anteil zu sich zu nehmen, da du die Anzahl der einzunehmenden Tropfen verringern und somit einfacher eine höhere absolute Menge CBD zu dir nehmen kannst.

Benötigst du heute 10 Tropfen vom 5 %-igen Öl, nimmst du künftig vom 10 %-igen Öl nur noch 5 Tropfen. Das spart unter Umständen Geld, da das Fläschchen länger ausreicht. Außerdem brauchst du nicht so viele Tropfen auf einmal zu dir nehmen. Das kommt dir besonders dann entgegen, wenn du eher geschmacksempfindlich bist.

Wenn wir den CBD-Bedarf durch die CBD-Milligrammangabe pro Tropfen teilen, kommen wir auf die korrekte Anzahl Tropfen.

Was gibt es sonst noch über CBD-Öle zu wissen?

CBD-Öl entsteht aus der Hanfpflanz. Hanf wird meistens mit einer berauschenden Wirkung gleichgesetzt.

Beim CBD Öl fehlt jedoch das berauschende THC (Tetrahydrocannabinol). Dies ist mit maximal zu 0,2 % enthalten, was dem in Deutschland legalen Grenzwert für freiverkäufliche Cannabisprodukte entspricht.

Deswegen darfst du auch nach der Einnahme von CBD Öl noch Auto fahren oder Maschinen bedienen. Einschränkungen sind durch das Öl keine zu erwarten.

Bisher werden die Kosten für CBD Öle in den allermeisten Fällen nicht von der Krankenkasse übernommen. Daher sind die Öle primär im Onlinehandel erhältlich. Vereinzelt findest du diese aber auch schon bei Apotheken oder Drogerien.

Wenn du Medikamente nimmst und dir nicht sicher bist, ob deren Wirkung durch die Einnahme von CBD Öl verändert werden könnte, kontaktiere am besten deinen Arzt oder Apotheker.

Es gibt auch eine Anleitung für die Dosierung für Hunde.

Was du als Verbraucher tun kannst:

Beim Kauf solltest du auf eine möglichst gute Qualität achten. Mit dem Vormarsch der CBD Öle finden sich leider auch minderwertige Produkte.

Doch woran erkenne ich beim Kauf ein qualitativ hochwertiges Öl?

Ein reines Öl ohne zusätzliche Stoffe garantiert die beste Wirkungsweise. Vom Anbau, über die schonende Extraktion bis zur Herstellung des fertigen Öls – Pestizide und Schadstoffe würden das Öl verunreinigen und ein minderwertiges Produkt entstehen lassen. Daher sollten strenge Qualitätskontrollen durch den Hersteller vorausgesetzt werden.

Ein qualitativ hochwertiges Vollspektrum CBD Öl enthält nur ein reines Trägeröl und das reine Konzentrat. Schon durch die Qualität kann es sein, dass ein 5 %-iges Öl genauso gute Ergebnisse liefert, wie ein 10 %-iges mit weniger guter Qualität.

Fazit:

Dein CBD-Bedarf ist genauso individuell wie du, weshalb wir keine pauschale Dosierungsempfehlung aussprechen können. Die richtige Dosierung für deinen gewünschten Einsatzzweck erhältst du am besten durch systematisches Versuchen und langsames Steigern der Dosierungsmenge und des CBD-Anteils.

Achte beim Kauf auf Qualität und lasse dich nicht zu sehr von reinen CBD-Prozentangaben beeindrucken.

Höre auf deinen Körper und vertraue deinem Gefühl, um deine persönliche Lieblingsdosis herauszufinden.

Hinweis und Haftungsausschluss: Auf den Internet-Seiten von cbdoele.org wird über rezeptpflichtiges Cannabis, rezeptpflichtiges CBD oder freiverkäufliches bzw. legales CBD berichtet. Heil- und Nutzversprechen werden ausgeschlossen. Die Texte machen keinerlei Vorschlag zur möglichen Zweckbestimmung und dienen lediglich der Aufklärung, Weiterbildung und Informationsweitergabe. Sie dienen nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose, Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten. Die hier bereitgestellten Informationen ersetzen in keinster Weise die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Außerdem erheben die Texte weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden empfehlen wir, den Arzt deines Vertrauens zu konsultieren.