CBD, ein Bestandteil aus der Nutzhanfpflanze Cannabis sativa, weckt zunehmend mehr Interesse bei gesundheitsbewussten Menschen. Vielleicht interessieren Sie sich auch als Rheumapatientin oder Rheumapatient für eine Anwendung von Cannabidiol Öl bei Ihrer Rheuma Erkrankung.

Lernen Sie im Folgenden die Möglichkeiten der Cannabidiole bei rheumatischen Beschwerden kennen.

Was ist Rheuma?

Die Bezeichnung Rheuma ist der Oberbegriff für etwa 100 verschiedene rheumatische Erkrankungen. Mediziner fassen im sogenannten rheumatischen Formenkreis unterschiedliche degenerative Erkrankungen vornehmlich des Bewegungsapparates zusammen. Dabei werden unter anderem eine Reihe von Autoimmunerkrankungen, die sogenannten entzündlich-rheumatischen Erkrankungen beschrieben.

Sie sind häufig das, was sich Laien unter Rheuma vorstellen, weil sie sehr bekannt sind.

Bei einer Autoimmunerkrankung greift der menschliche Organismus Bereiche im eigenen Körper an. Er geht gegen diese Körperbereiche vor, als seien sie körperfremde Krankheitserreger. Es gibt neben den autoimmunbedingten rheumatischen Erkrankungen noch weitere Rheuma Erkrankungen.

Das sogenannte Weichteilrheuma, chronische Knochenerkrankungen wie die Osteoporose sowie einige Stoffwechselstörungen, die ebenfalls mit rheumatischen Symptomen verbunden sind.

Meist treten etwa im Zusammenhang mit Gicht (einer Stoffwechselstörung) Rheuma typische Gelenkerkrankungen auf. Der gesamte rheumatische Formenkreis hat für Betroffene meist zur Folge, dass diese mit Schmerzen und weiteren Beschwerden in unterschiedlichen körperlichen Bereichen belastet sind.

Besonders bekannt sind in diesem Zusammenhang rheumatische Erkrankungen, die die Gelenke befallen. Rheumaschmerzen und rheumatisch bedingte Veränderungen betreffen auch andere Bereiche wie beispielsweise die Haut, die Lunge oder das Herz.

Außerdem gehen Erschöpfungszustände und andere Befindlichkeitsstörungen vielfach auf Rheuma zurück. Rheumapatienten können von ihren Beschwerden im Alltag sehr eingeschränkt werden. Das gilt insbesondere, wenn die Beschwerden zunehmend im weiteren Verlauf mit degenerativen Veränderungen zum Beispiel an Gelenken und Knochen einhergehen.

Rheumatische Schmerzen im Gelenk

Ursachen und Symptome

Rheumatische Erkrankungen haben viele Gesichter. Deshalb geht Rheuma nicht nur auf eine Ursache zurück.

Beispielsweise können

  • degenerative Formen von Gelenk Rheuma auf langanhaltende Fehl- und Überlastungen von Gelenken und Knochen zurückgehen.
  • andere Formen wie die immunbedingten, entzündlichen Formen eine erbliche – genetische Komponente aufweisen.
  • bei stoffwechselbedingten Rheuma Formen eine Überproduktion von Harnsäure oder ein Defizit Bei Vitamin D eine Rolle spielen.

Bei vielen Formen von Rheuma sind die genauen Ursachen bis heute weitestgehend unbekannt.

Beispielsweise erkrankt mancher Jugendliche bereits an einer spezifischen Form von Rheuma.

In diesem Zusammenhang wird auch von einer idiopathischen Form der Erkrankung gesprochen. Das bedeutet, dass diese Erkrankung ohne erkennbare Ursache quasi aus sich selbst heraus entsteht.

Die weitaus überwiegenden Symptome bei Rheuma Erkrankungen sind Rheumaschmerzen in Gelenken, Bändern, Sehnen und in der Muskulatur.

Je nach Art und Ursache des Rheumas können noch viele weitere Beschwerden dazukommen. Interessanterweise nimmt diese Erkrankung bei jedem Menschen einen individuellen Verlauf.

Kommt es zu degenerativen Veränderungen an Gelenken, entsteht in der Folge eine Arthrose.

Typisch sind dann anfänglich für die Betroffenen Anlaufschmerzen in den Morgenstunden, bis das Gelenk wieder in Bewegung ist. Außerdem können die betroffenen Gelenke am Ende steif werden.

Erkrankte müssen sich daher regelmäßig mit akuten entzündlichen Schüben auseinandersetzen, der Arthritis.

Gelenkrheuma ist häufig auch mit Müdigkeit und Erschöpfung verbunden. Grundsätzlich kann der ganze Körper unter der Erkrankung leiden.

Arten und Ausprägungen der Erkrankung

Eine besondere Form von Rheuma ist die Spondylose. Mit ihr einher gehen Schmerzen insbesondere im Bereich der Wirbelsäule, Verspannungen der Muskulatur, nervliche Missempfindungen bis hin zu Lähmungserscheinungen.

Beim fortschreitenden Krankheitsverlauf kommt es meistens zu einer Verlagerung des Oberkörpers nach vorn.

Der rheumatische Formkreis

Hier finden Sie nochmals Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises in der Zusammenfassung:

  • Rheumatoide Arthritis – eine weitere Bezeichnung ist chronische Polyarthritis – als Autoimmunerkrankung
  • Rheumatische Arthritis bei Jugendlichen
  • Sogenannte Spondylarthritiden (dazu gehört unter anderem die Spondylose, und Formen der Autoimmunerkrankung der Psoriasis, die mit Entzündungen an den Gelenken verbunden sind)
  • Bindegewebserkrankungen (Kollagenosenr  wie Lupus erythematodes, Sjögren-Syndrom und weitere)
  • degenerative Formen wie Arthrosen und Sehnenscheidentzündungen.

 Die klassische Behandlung

Aufgrund der verschiedenen Ausprägungen der Erkrankung stellen die Diagnostik und die Behandlung Mediziner vor Herausforderungen. Häufig dauert es lange, bis eine zutreffende Diagnose gestellt werden kann. Das gilt insbesondere bei den autoimmunbedingten Rheumaformen.

Anfänglich sind auch typische degenerative Veränderungen an Gelenken oder anderen Körperteilen nicht erkennbar.

Es ist wichtig zu wissen, dass die meisten rheumatischen Erkrankungen in diesem Bereich nicht heilbar sind.

Die Behandlung zielen meist auf die Linderung der Symptome und Beschwerden ab. Sowie den Erhalt der Lebensqualität für möglichst lange Zeit. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Verläufe der rheumatischen Erkrankungen müssen auch die Behandlungsansätze stets individuell abgestimmt werden.

 

Behandlung bei Rheuma

Im Mittelpunkt steht dabei der einzelne Rheumapatient und die einzelne Rheumapatientin und deren individuelle Schmerzbekämpfung.

Gegen Rheumaschmerzen geht die Schulmedizin mit unterschiedlichen Mitteln und unterschiedlich intensiv vor. Dabei muss auch unterschieden werden, ob es eine entzündliche Komponente bei dem jeweiligen Krankheitsverlauf gibt.

Meist beginnt die Behandlung mit dem Einsatz nicht-steroidaler Antirheumatika (NSAR). Hinter diesem komplizierten Begriff verbergen sich die klassischen, den meisten Menschen bekannten Schmerzmittel wie Ibuprofen, Acetylsalicylsäure oder Diclofenac.

Nicht-steroidal heißt in diesem Zusammenhang, dass die Arzneimittel kein Kortison enthalten. Die NSAR entfalten ihre Wirkung sowohl gegen Schmerz als auch gegen Entzündungen.

Im Zusammenhang mit der Behandlung akuter Entzündungszustände werden cortisonhaltige Arzneimittel eingesetzt. Cortison wird dabei entweder als Tablette verabreicht oder injiziert.

Kommen weitere Arzneimittel zur Anwendung, insbesondere um die Überreaktion des Immunsystems bei entzündlichen Vorgängen zu dämpfen. Typische Arzneimittel im Bereich dieser sogenannten Basistherapie sind Methotrexat, Sulfasalazin, Chloroquin oder Leflunomid.

In einigen Fällen sind operative Eingriffe bei Rheuma möglich und notwendig. Hierbei geht es dann überwiegend um die Beseitigung degenerativer Veränderungen im Bewegungsapparat.

Schwere Nebenwirkungen sind möglich

Alle Arzneimittel, die gegen Rheuma eingesetzt werden, können erhebliche Nebenwirkungen erzeugen.

Beispielsweise kann es im Zusammenhang mit der Anwendung der NSAR zu Magenblutungen und Nierenschädigungen kommen. Auch Cortison ist meistens mit vielfältigen Nebenwirkungen verbunden. Bei der Basistherapie wird das Immunsystem geschwächt, sodass die Anfälligkeit für Infektionen aller Art ansteigen kann.

Jedoch erfahren nicht alle Rheumapatienten eine von Ihnen gewünschte Linderung mit der Anwendung der klassischen Arzneimittel gegen Rheuma und Rheumaschmerzen.

Außerdem dauert es meist sehr lange, bis ein individuelles Behandlungsschema gefunden wurde. Dies ist dann regelmäßig an den aktuellen Verlauf der Rheuma Erkrankung anzupassen. Auch daraus entwickelt sich häufig ein hoher Leidensdruck bei der Rheumapatientin oder dem Rheumapatientin.

Es gibt viele weitere Behandlungsmöglichkeiten beispielsweise auch aus dem physiotherapeutischen Bereich Speziell für Gelenkrheuma.

Ebenso spielt gerade bei den entzündlichen Formen von rheumatischen Erkrankungen die Ernährung eine Schlüsselrolle.

Eine intensiv auf tierische Lebensmittel ausgerichtete Ernährung wirkt sich entzündungsfördernd aus. Dagegen können bestimmte Fette und auch Substanzen in pflanzlichen Lebensmitteln Entzündungen lindern.

Cannabidiole und ihre Möglichkeiten für Rheumapatienten

Viele Menschen, die bereits jetzt CBD Öl als alternative Behandlungsform auch bei Rheuma entdeckt haben, sehen vor allem in zwei Bereichen eine Wirkung der Öle:

  • Sie können anti-entzündlich wirken.
  • Cannabidiol wird häufig auch als schmerzlindernd bei Rheumaschmerzen empfunden.

Auch Mediziner und Wissenschaftler bestätigen zunehmend solche Möglichkeiten bei Rheuma.

Cannabidiol gegen rheumatische Schmerzen

Zunächst möchten wir Sie grundsätzlich auf die Wirkung von Cannabinoiden (Cannabidiol und THC) im menschlichen Körper hinweisen. Dann stellen wir Ihnen die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu CBD Öl gegen Rhema näher vor.

Aus diesem Wirkungsspektrum lässt sich gut verstehen, warum hier anti-entzündliche und schmerzlindernde Effekte möglich sind.

Das Endocannabinoid-System

Bei der Untersuchung der Wirkstoffe der Cannabispflanze wurde eine interessante Entdeckung gemacht.

Der menschliche Körper produziert selbst Stoffe, die Cannabinoiden wie CBD und THC sehr ähnlich sind.

Diese körpereigenen Substanzen sind sogenannte Botenstoffe, die zusammen mit bestimmten Rezeptorstellen das körpereigene Endocannabinoid-System bilden.

Die Rezeptorstellen können Sie sich in diesem Zusammenhang wie Anlaufstellen vorstellen, mit denen sich die Botenstoffe verbinden.  Ihre Oberfläche passt genau zur Oberfläche der Anlaufstelle.

Wenn sie sich mit einer Rezeptorstellen verbinden, sorgen die Botenstoffe für bestimmte körperliche Reaktionen.

Über diesen Mechanismus wird beispielsweise die Schmerzempfindung, aber auch die Regulation und Auslösung von entzündlichen Prozessen gesteuert.

Unter anderem sind zwei Rezeptorstellen bei der Entstehung von Schmerz und Entzündung im Fokus: CB1 und CB2.

Die Cannabinoide CBD und das rauserzeugende THC können sich mit den Rezeptorstellen CB1 und CB2 verbinden. Auf diese Weise wirken sie positiv auf die Linderung von Entzündungen und Schmerzen ein.

Sind bereits Studien vorhanden?

Ein möglicher Einsatz von Cannabinoiden bei chronischen Schmerzen mit Rheuma wird schon eine Weile geforscht.

Schon im Jahr 2000 konnten Forscher aus Großbritannien mögliche Effekte bei Knieschmerzen nachweisen.

Ebenso kann eine aktuelle Studie aus dem Jahr 2016 Effekte bei der Anwendung von CBD bei Gelenksentzündungen sowie arthritischen Schmerzen bestätigen.

In Kanada konnte gezeigt werden, dass Beschwerden im Zusammenhang mit der Fibromyalgie auf Cannabidiole oder ansprechen. Die Fibromyalgie ist eine rheumatische Erkrankung, bei der es zu Rheumaschmerzen im ganzen Körper und zu einer intensiven Erschöpfung kommen kann.

Im Zusammenhang mit Studien in diesem Bereich geht es schwerpunktmäßig um medizinisches Cannabis geht, das häufig auch eine THC-Komponente enthält.

Jedoch sprechen zunehmend mehr Anwendererfahrungen für positive Effekte der Öle gerade gegen Rheumaschmerzen. Oel hat auch den Vorteil, dass es von den Betroffenen einfach selbst angewendet werden kann.

Viele Vorteile einer alternativen Therapie

Derzeit sind im Zusammenhang mit Rheuma und Rheumaschmerzen noch nicht alle Aspekte einer alternativen Behandlung mit Cannabidiol Oil abschließend erforscht. Allerdings könnten sich hier viele Möglichkeiten für Rheumapatienten ergeben:

  • Möglicherweise könnten weniger andere nebenwirkungsreiche Arzneimittel gegen Rheumaschmerzen nötig sein, wenn ein Öl angewendet wird.
  • Die Dosierung eines hochwertiges Oil, das gut standardisiert ist, kann bei Rheumaschmerzen angemessen und leicht vorgenommen werden.
  • Die Lebensqualität der von Rheuma Patienten könnte verbessert werden.

Rheumaschmerzen erfolgreich mit CBD Öl behandeln

Fazit: Testen lohnt sich

Als Rheumapatientin oder Rheumapatient kann ein Premium Oel mit Cannabidiol eine alternative Möglichkeit sein. Das CBD Öl kann positiv auf Rheuma und die damit verbundenen Beschwerden einwirken.

Gerade bei entzündlichen Gelenkrheuma sollten Sie als Rheumapatientin oder Rheumapatient einen Versuch mit einem hochwertigen Öl machen.

Wir haben in dem Beitrag festgestellt, dass Rheuma eine sehr individuelle Behandlung erfordert. Auch deshalb lohnt es sich, einen Versuch mit Cannabidiol Öl bei Rheuma zu machen.

Rheumaschmerzen und die weiteren Symptome bei Rheuma sind eine große Belastung. CBD kann eine Möglichkeit sein, besser mit der Erkrankung fertigzuwerden.

Denken Sie dabei auch an die potenziellen Nebenwirkungen der klassischen Rheuma-Behandlung. Nach bisherigem Kenntnisstand sind mit der Anwendung von Cannabidiolen keine Nebenwirkungen verbunden. CBD ist anders als die THC auch nicht rausch- oder suchterzeugend.

Außerdem lässt sich die Anwendung von Cannabidiolen mit anderen Behandlungsansätzen verbinden. Vieles spricht für CBD bei Rheuma.

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