Viele glauben fälschlicherweise, dass chronische Erkrankungen eine Seltenheit sind.

Tatsächlich haben 48 Prozent der Deutschen eine oder sogar mehrere lang andauernde Erkrankungen, die einer regelmäßigen Behandlung bedürfen.

Mögliche Gründe dafür, dass wir solche Erkrankungen entwickeln, gibt es viele, die Forschung beschäftigt sich aber immer mehr mit einer bisher unbekannten Ursache: Endocannabinoid-Mangel.

Aber was genau könnte das für Menschen mit chronischen Erkrankungen bedeuten?

Erfahrungsbericht

Es kann manchmal schwer sein, sich vorzustellen wie CBD einem überhaupt helfen kann. Viele Neulinge fragen sich deshalb:

Wie kann so ein natürliches pflanzliches Mittel denn bei so vielen verschiedenen Beschwerden wirken?

Hier kommen wissenschaftliche Studien in Kombination mit persönlichen Erfahrungsberichten ins Spiel. Denn sie helfen uns, die Wirkung von CBD besser zu verstehen.

Patient mit Arthrose, 10% CBD Öl + Hanfblütentee

So hat ein Mitglied unserer Community seine Erfahrung mit CBD geschildert:

„Hallo, ich möchte hiermit einen Erfahrungstausch vermitteln der sehr realistisch ist. Nachdem ich nach einer sehr anstrengenden Arbeit auf einem Dach, bei dieser Hitze Momentan und ständigen Leiter rauf, Leiter runter, alle Arbeiten in gebückter Haltung, bei neuem (1 Jahr) künstlichem Kniegelenk, Links, starke Arthrose auch im rechtem Knie, dazu Arthrose am L4 bis L6, mich am Abend kaum noch vor zu viel Schmerz, bewegen konnte und mir selbst 8 Tropfen CDB 10 % kaum Linderung gaben, zweifelte ich am Produkt CDB. Ich weiß und da mögen einige recht haben, „Was mußt du auch aufs Dach steigen und dort Arbeiten verrichten, selber schuld“ usw. Das war am Freitag. Heute ist Sonntag. Der Samstag verlief nicht so angenehm 8 Tropfen Früh, 4 Tropfen und 2 Tassen Hanfblüten Tee ließen den Abend dann doch noch Schmerzfrei ausklingen. Sonntag Morgen, voller Schmerz aus dem Bett, kaum Bewegungsfähig nahm ich nach dem Frühstück 4 Tropfen meines CBD Öles, 10 % Vollspektrum, ein. Nach einer halben Stunde war ich bereits voller Energie und, „OHNE“ Schmerz im Garten unterwegs, kümmerte mich um Tomaten, Salat und Gurke. Was ich damit sagen will ist, einerseits sollte man mit 62 Jahren wissen welche körperlichen Arbeiten zu verrichten möglich sind und zum wichtigsten Teil meiner Erfahrung, das Öl ist kein Wunderheilmittel das, wenn man mal schnell den Hebel umlegt, der Schmerz ausgeschaltet ist. Aber, es ist ein (Wunder) Heilmittel das mir die letzten 9 Wochen den Schmerz, den Schlaf, meinen Gemütszustand um ein vielfaches verbessert hat, alles im positiven Sinne natürlich. Mittlerweile schwör ich darauf. Liebe Grüße“

Wie genau konnte ihm CBD so gut helfen?

Könnte es sein, dass seine Beschwerden auf einen Endocannabinoid-Mangel zurückzuführen waren?

Wie Cannabinoide auf den Körper wirken

Cannabis wird häufig deshalb konsumiert, weil es eine psychoaktive Wirkung hat. Aber wir wissen schon seit Jahrtausenden, dass es auch eine wohltuende Wirkung auf unsere Gesundheit haben kann. Der Grund dafür, wieso es den Körper überhaupt so stark beeinflussen kann, ist jedoch nicht die Pflanze selbst.

Denn die vielen verschiedenen Wirkungsweisen des Hanfs haben wir unseren eigenen Körpern zu verdanken, die von Natur aus über ein sogenanntes Endocannabinoid-System (ECS) verfügen.

Dabei handelt es sich um einen sehr wichtigen Teil des Nervensystems, mit sogenannten Cannabinoid-Rezeptoren. Diese sind im ganzen Körper verteilt und jeder von uns hat sie. Cannabis wirkt so, dass sich seine Wirkstoffe, wie CBD und THC, an diese Rezeptoren knüpfen und somit eine Wirkung im Körper hervorrufen.

Zudem hält das ECS den Körper im Gleichgewicht, was man Homöostase nennt. Es sorgt dafür, dass alles genau richtig ist, damit unsere Zellen perfekt funktionieren können.

Einige der Prozesse des Körpers, an denen das Endocannabinoid-System beteiligt ist, sind:

  • Angst
  • Schmerz
  • Schlaf
  • Appetit
  • Bewegungsfähigkeit
  • Krebs

Wenn unser ECS nicht so funktioniert, wie es sollte, kann das unser Wohlbefinden beeinträchtigen. Eigentlich sollte es selbst genügend Endocannabinoide produzieren, um uns gesund zu halten. Manchmal wird es dabei jedoch gestört und die Produktion fällt zu niedrig aus.

Einen zu niedrigen Endocannabinoid-Spiegel bezeichnen wir als Endocannabinoid-Mangel“.

So hat eine Studie im Jahr 2008 Folgendes gezeigt:

„Migräne, Fibromyalgie, Reizdarmsyndrom und verwandte Zustände weisen auf einen klinischen Endocannabinoid-Mangel hin, der mit Cannabinoid-Medikamenten angemessen behandelt werden könnte.“

Dieser Mangel soll aus genetischen Gründen oder als Folge einer Krankheit oder Verletzung eintreten können.

Über den klinischen Endocannabinoid-Mangel

Der klinische Endocannabinoid-Mangel ist ein Zustand, bei dem der Körper einer Person eine geringere Menge an Cannabinoiden produziert, als von Experten als essenziell für die Förderung der Gesundheit, Vitalität und des Wohlbefindens angesehen wird.

Eine neuere Studie hat die Erkenntnisse der Studie von 2008 ebenfalls bestätigen können.

Die Untersuchung konzentriert sich vor allem auf Reizdarm, Migräne und Fibromyalgie – allesamt mit erhöhter Schmerzempfindung in den betroffenen Bereichen.

Andere Erkrankungen, die ebenfalls mit dem ECS in Verbindung gebracht werden, sind:

  • Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS),
  • Glaukom,
  • Mukoviszidose,
  • Arten von Neuropathie,
  • Phantomschmerzen,
  • Entwicklungsstörungen bei Neugeborenen,
  • Kinderkoliken,
  • Menstruationsschmerzen,
  • wiederholte Fehlgeburten,
  • Hyperemesis gravidarum (unstillbares Schwangerschaftserbrechen),
  • bipolare Erkrankungen.

Trotz ihrer Häufigkeit sind diese Krankheiten kaum verstanden und bleiben behandlungsresistent.

5 Wege, wie Sie selbst Ihr ECS fördern können

Leider gibt es hier keine magische Zauberpille, aber es gibt Methoden, wie Sie auf natürliche Weise Ihr ECS unterstützen können.

1. Heilen Sie Ihren Darm

Es gibt immer mehr Beweise dafür, dass das Darmmikrobiom und die darin enthaltenen Bakterien ein wichtiger Regulator für das ECS sind.

Laut Experten sollte man unnötige Antibiotika vermeiden, da diese das natürliche Gleichgewicht der Mikroorganismen im Darm schädigen. Auch Probiotika können die Verdauung unterstützen.

Lebensmittel, die den Darm heilen könnten, sind z.B. Kombucha, Wasserkefir, eingelegtes Gemüse, Kokosjoghurt und sonstige Milchalternativen (Milchprodukte sind entzündungsfördernd) sowie Apfelessig.

2. Achten Sie auf eine gesunde Ernährung

Entzündungsfördernde Nahrungsmittel, wie z.B. gebratene Lebensmittel mit Transfetten, oder generell zu viele Kalorien sind schlecht für das ECS. Es ist deshalb wichtig, sich bewusst zu ernähren und den Speiseplan zu überdenken.

3. Treiben Sie Sport

Bewegungsmangel ist schädlich für das ECS. Viele Menschen mit chronischen Krankheiten werden jedoch einen Schub an Symptomen erleben. Daher wird für viele ein wenig belastendes Aerobikprogramm empfohlen.

4. Schlafen Sie gut und vermeiden Sie Stress

Das ECS liebt Gleichgewicht, aber ein Körper, der gestresst und unausgeruht ist, wird alle möglichen Systeme aus dem Gleichgewicht bringen.

Versuchen Sie also Ihren Schlaf zu verbessern und machen Sie sich Gedanken über Ihren Umgang mit Stress.

5. Nehmen Sie Nahrungsergänzungsmittel mit Cannabinoiden ein

CBD Öl, Kapseln, Pasten und E-Liquids können alle helfen, den Cannabinoid-Spiegel im Körper zu erhöhen. Für eine optimale Wirkung sollte man sie täglich einnehmen.

Wenn Sie bei der Einnahme von CBD Öl nach einiger Zeit eine Verbesserung der Wohlbefinden oder Ihrer Krankheitssymptome bemerken, könnten Sie einen zu niedrigen Cannabinoid-Spiegel haben.

Fazit

CBD hat könnte eine vielseitige Wirkung haben, vor allem, weil der Körper so stark auf Cannabinoide zu reagieren scheint. Haben wir einen niedrigen Cannabinoid-Spiegel, so könnte das bei manchen Menschen also gesundheitliche Beschwerden verursachen.

Wenn CBD Ihre Beschwerden lindert, könnte es daran liegen, dass Ihr Körper selbst nicht genügend Endocannabinoide produziert.

Um Ihren Körper zu unterstützen, sollten Sie Ihren Lebensstil verbessern und könnten zusätzlich Cannabinoide in Form von Nahrungsergänzungsmitteln wie CBD Öl einnehmen.

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Endocannabinoid-System https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs10555-011-9318-8 https://de.wikipedia.org/wiki/Cannabinoide https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5576607/