Vielleicht bist du wie viele andere Hundebesitzer in letzter Zeit auf eine Futterergänzung gestoßen, die Hundehanf heißt. Neugierig geworden, möchtest du jetzt mehr darüber wissen, was dieser CBD Hanf Cannabis für den Hund ausmacht. Handelt es sich hierbei auch um ein CBD Öl, das dir als gesundheitsbewusstem Mensch schon bekannt sein mag?

Wir haben für dich in dem folgenden Beitrag alles Wissenswerte zum Thema Hunde-Hanf zusammengestellt. Du lernst hier vor allem die wertvollen Inhaltsstoffe der Nutzhanfpflanze Cannabis sativa und ihre Vorteile für deinen Hund näher kennen.

Was ist Hundehanf?

Hundehanf ist eine Futterergänzung für Hunde, die aus Nutzhanf gewonnen wird. Cannabis sativa oder Nutzhanf ist bereits seit tausenden Jahren eine viel verwendete Kulturpflanze. Das aus den Samen gepresste Hanföl hat als wertvolles Speiseöl bereits lange seinen Platz in den Küchen mancher Volksgruppen, vor allem in asiatischen Regionen.

Es ist reich an wertvollen Makro- und Mikronährstoffen, die unser Wohlbefinden und Versorgung mit diesen Stoffen unterstützen können. Durch die botanische Verwandtschaft mit Cannabis indica – der Hanfpflanze, aus der die Menschen Rauschgifte wie Marihuana und Haschisch gewinnen – geriet Nutzhanf mit seinen interessanten Inhaltsstoffen zeitweise etwas in Vergessenheit.

In letzter Zeit erlebt die Nutzpflanze eine Renaissance. Das hat unter anderem damit zu tun, dass das Cannabinoid Cannabidiol (CBD) so viel Aufmerksamkeit findet. CBD wird aus den Blättern des Nutzhanfes gewonnen. Anders als das andere bekannte Cannabinoid THC – Hauptbestandteil von Cannabis indica – ist es weder sucht- noch rauscherzeugend. CBD bringen die meisten mit vielen positiven gesundheitlichen Effekten in Verbindung.

Wenn von Hundehanfprodukten die Rede ist, geht es zunächst weniger um CBD, auch wenn einige Produkte zusätzlich mit CBD angereichert werden. Bei Hundehanfprodukten stehen primär die interessanten Inhaltsstoffe der Nutzhanfsamen im Fokus.

Die Hanfpflanze hat eine lange Geschichte

Wertvolles aus der Hanfpflanze: Hanfsamen und ihre Inhaltsstoffe

Die Nutzhanfpflanze wird auch deshalb seit sehr langer Zeit als Kulturpflanze geschätzt, weil fast alle Teile in der einen oder anderen Form für den Menschen verwertbar sind. Aus der Faser können Stoffe oder Hanfseile gewonnen werden. Aus den Blättern können weitere wertvolle Substanzen extrahiert werden. Die Hanfsamen können kalt zu Speiseöl gepresst oder im Ganzen verzehrt werden.

Dabei waren die Hanfsamen oder Hanfnüsse aufgrund ihrer wertvollen Inhaltsstoffe und Reichhaltigkeit auch schon immer als Tier- und Viehfutter begehrt. Sie bilden deshalb auch die Basis dessen, was heute als Hundehanfprodukt angeboten wird.

Hanfnüsse haben ein einzigartiges Nährstoffprofil. Sie sind reich an:

  • Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren
  • Vitamine A, B1, B2, B6, D und E
  • Spurenelemente und Mineralstoffe wie Magnesium, Calcium, Eisen, Zink, Phosphor und Kalium
  • verschiedene mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie Gamma-Linolensäure
  • eine Reihe von Aminosäuren
  • Ballaststoffen

Sie alle bilden eine einzigartige Kombination. Wie profitieren Hunde von dieser Zusammensetzung?

Der Bedarf an Mikronährstoffen wie Vitaminen und Spurenelementen

Ganz ähnlich wie wir Menschen sind Hunde auf die Zufuhr verschiedener Vitamine und anderer Mikronährstoffe angewiesen, um ihre Gesundheit zu erhalten. Dabei sind einige dieser Mikronährstoffe essentiell. Das bedeutet, der Körper kann sie vom tierischen Organismus nicht synthetisieren werden muss diese immer wieder erneut mit der Nahrung zuführen. Mängel an essenziellen Mikronährstoffen können sich gesundheitlich auswirken.

Oft leidet bei einem Mangel zunächst das Aussehen des Hundes. Das Fell kann struppig und stumpf werden, die Haut trocken werden und jucken. Wir noch sehen werden, gibt es nicht nur essenzielle Vitamine und Spurenelemente für die Tiere, sondern auch essenzielle Fettsäuren. Hundehanf aus Hanfsamen kann den Hund besonders mit diesen essenziellen Nährstoffen versorgen.

Beispielsweise benötigen unsere Vierbeiner täglich pro Kilogramm Körpergewicht Vitamin A 110 IE, B1 20 µg, B2 50 µg, B6 20 µg, D 11 IE, E 1,1 mg.

Sie brauchen ferner pro Tag pro Kilogramm Körpergewicht:

  • 10 mg Magnesium
  • 30 mg Kalium
  • 1,3 mg Eisen
  • 120 mg Calcium
  • 1,1 mg Zink
  • 100 mg Phosphor

In 100 Gramm geschälten Hanfnüssen befinden sich durchschnittlich:

  • 3800 I.E. Vitamin A
  • 0,4 mg Vitamin B1
  • 0,11 mg Vitamin B2
  • 0,12 mg Vitamin B6
  • 77,5 I.E. Vitamin D
  • 90 mg Vitamin E
  • 14 mg Eisen
  • 860 mg Kalium
  • 145 mg Calcium
  • 400 mg Magnesium
  • 1160 mg Phosphor
  • 7 mg Zink

Hundefutter Ergänzung mit CBD

Aminosäurenprofil

Die CBD Samen von Hanf enthalten alle für den Hund essentiellen Aminosäuren mit Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan sowie Valin. Essentielle Aminosäuren sind die Proteinbausteine, die der tierische Organismus nicht selbst bilden kann. Sie müssen regelmäßig mit der Ernährung zugeführt werden.

Omega-3 Fettsäuren sind für den Hund ebenfalls essentiell. Die Tiere können diese Fettsäuren nicht selbst bilden. Verschiedene chronische Erkrankungen wie beispielsweise Krebs, Herzerkrankungen und auch Diabetes mellitus werden mit einem Mangel an Omega-3 Fettsäuren assoziiert. Omega-3 Fettsäuren bestehen hauptsächlich aus EPA (Eicosapentaensäure,) DHA (Docosahexaensäure) sowie ALA (Alpha-Linolensäure).

EPA sowie DHA bilden einen Teil der Zellmembranen. Sie unterstützen eine normale Blutgerinnung sowie das Immunsystem des Tieres. Ihre vielen Funktionen im tierischen Organismus sind noch nicht abschließend erforscht. Sie sollen wichtig sein für die Gefäße, die Herzgesundheit, den Blutdruck, verschiedene Stoffwechselfunktionen, das Gehirn, die Nerven, die Augen sowie die Psyche.

Omega-6 Fettsäuren sind wichtig in der Ernährung des Hundes. Allerdings kann der hündische Organismus sie selbst herstellen. Deshalb sollten die beiden Fettsäuren nach derzeitigen Erkenntnisstand in einem bestimmten Verhältnis bei der Futteraufnahme vorliegen. Idealerweise verhält sich Omega-3 zu Omega-6 mindestens 2:1 bis 7:1.

Zu viel Omega-6 wird wiederum mit degenerativen Erkrankungen in Verbindung gebracht und behindert verschiedene wichtige Umwandlungsprozesse bei Omega-§ in EPA.

In Hanfnüssen stehen sich um Omega-3 und Omega- 6 in einem Verhältnis von 3:1 bis 5:1 gegenüber.
Das ist ein quasi ideales Verhältnis der beiden Omega-Fettsäuren zueinander. Daneben enthalten die Hanfsamen auch weitere wertvolle ungesättigte Fettsäuren wie die Gamma-Linolensäure. Es gibt verschiedene pflanzliche Öle wie beispielsweise Borretsch-Öl, die ebenfalls Gamma-Linolensäure und andere ungesättigte Fettsäuren enthalten.

Die anderen pflanzlichen Quellen können kein so ideales Verhältnis der beiden Omega Fettsäuren vorweisen. Die Hanfsamen haben ein einzigartiges Fettsäurenprofil. Die wertvollen Omega Fettsäuren bei Hanfsamen stammen aus einer pflanzlichen Quelle stammen. Omega-3 ist überwiegend in Fisch und tierischen Quellen.

Hundehanf: Mit und ohne Cannabidiol

Manche Anbieter von Hanfprodukten für den Hund fügen den Hanfsamen CBD-Blüten hinzu. Sie machen damit nicht nur die wertvollen Inhaltsstoffe der Hanfnüsse für den tierischen Organismus verfügbar, sondern auch CBD. Da für das Wirkungspotenzial von CBD bei Hunden noch kaum belastbare wissenschaftliche Erkenntnisse vorliegen, machen viele Hundehalter und auch zunehmend Tierärzte gute Erfahrungen mit CBD.

Anders als das rausch- und suchterzeugende THC ist CBD nicht giftig für die Tiere. Auch Nebenwirkungen scheinen bei angemessener Dosierung kaum aufzutreten. Dafür ergeben sich deutliche Hinweise darauf, dass auch der Hund von positiven Effekten des Cannabinoide profitieren kann. Einige Wirkungsbereiche könnten hier beispielsweise Schmerzen durch Arthrose, Ängste und vielleicht Epilepsie sein.

Bereits ohne den Zusatz von CBD könnten Hanfsamen als Zusatzfutter positive Effekte beispielsweise bei chronischen Entzündungen haben. Es sind dabei vor allem die wertvollen Omega-3 und weitere ungesättigte Fettsäuren, die entzündliche Vorgänge positiv beeinflussen könnten. Hier besteht weiterer Forschungsbedarf.

Natürliche Futterergänzung mit Hundehanf

Ein reichhaltige natürliche Futterergänzung mit Hundehanf

Hundhanf kann die die wertvollen Inhaltsstoffe von Hanf auch für den Hund verfügbar machen. Die Futterergänzung versorgt die Tiere mit einer Vielzahl von für sie essentiellen Nährstoffen und weist ein besonders günstige Fettsäureprofil auf. Viele Hundehalter legen heute Wert auf natürliche Futterergänzungen ohne weitere Zusätze. Auch diese Anforderung erfüllt Hunde-Hanf in besonderer Weise.

Hanfsamen als Futterergänzung kommen ohne jeden weiteren Zusatz aus. Die meisten Tieren nehmen sie vermischt mit anderem Futter oder auch solo geschmacklich gut an. Ob du dich für ein Produkt entscheidest, dass zusätzlich CBD Öl oder CBD Kristalle enthält, bleibt dir überlassen.

Hundehanfprodukte benötigen keinen Zusatz von CBD, um für den Hund eine wertvolle ernährungsphysiologische Ergänzung zu sein. Hundehanf macht auch solo das überzeugende Nährstoffprofil der Hanfnüsse für unseren tierischen Begleiter verfügbar. Mit einem einzigen Produkt wird das Tier mit einer Vielzahl von Vitalstoffen versorgt, die seine Gesundheit, das Wohlbefinden und Aussehen unterstützen können.

Viele der Inhaltsstoffe von Hanfnüssen wirken sich auf das Hautbild und das Erscheinungsbild des Fells aus. Vital und schön – auch für den Hund ist das mit einem Hanfsamenprodukt als Futterergänzung eine Option.

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